Abfindung

In der Praxis richtet sich die Höhe der im Rahmen eines arbeitsgerichtlichen Vergleichs ausgehandelten Abfindung bei Anwendbarkeit des KSchG nach der Faustformel 0,5 Bruttogehälter pro Beschäftigungsjahr.
Die Abweichungen nach oben oder unten richten sich im Wesentlichen nach den Erfolgsaussichten der Klage, der Wirtschaftskraft des Arbeitgebers und des Verhandlungsgeschicks des Prozessbevollmächtigten.
Gesetzlich besteht nur in Ausnahmefällen ein Anspruch auf Abfindung (§ 9,10 KSchG), wenn die Unwirksamkeit der Kündigung festgestellt wird und eine Weiterbeschäftigung für den Arbeitnehmer unzumutbar ist.

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